Gefüllte Paprika schnell und bunt
- Nadia Lampe
- 16. Sept. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 25. Sept. 2025

Gelbe Spitzpaprika sind perfekt zum Füllen. Dünnwandig, schnell gar, und sie kippen nicht gleich um wie normale Paprika. Ich fülle sie mit Hack, etwas Reis, Kräutern und Knoblauch. Die Soße kommt einfach drüber, alles in den Ofen – fertig.
Du kannst die Füllung auch mit Linsen oder Couscous machen, wenn’s ohne Fleisch sein soll. Die Soße geht auch ohne Sahne. Oder du nimmst Skyr dazu, wenn du’s leichter willst.
Zutaten für 4 Stück
4 gelbe Spitzpaprika
250 g Hackfleisch
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g gekochter Reis
1 EL Tomatenmark
1 TL Paprikapulver
Salz, Pfeffer
Frische Kräuter (Petersilie, Oregano oder Thymian)
1 TL Olivenöl
Für die Soße:
1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
1 TL Honig oder Zucker
Salz, Pfeffer
Oregano
Optional: ein Schuss Sahne oder Hafersahne
Zubereitung
Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in etwas Öl anbraten. Hack dazu, würzen, Tomatenmark rein. Dann den gekochten Reis und Kräuter untermischen.
Paprika längs aufschneiden, nicht ganz durchschneiden, entkernen und füllen. In eine Auflaufform legen.
Tomaten mit Honig, Salz, Pfeffer und Oregano verrühren. Wer will, gibt einen Schluck Sahne dazu. Alles über die Paprika gießen.
Bei 180 Grad Umluft etwa 30–35 Minuten in den Ofen.
Was noch geht
Skyr-Dip mit frischen Kräutern. Oder etwas Fladenbrot. Oder gar nichts. Funktioniert auch kalt am nächsten Tag.
Gemüsereste in der Füllung gehen auch – Zucchini, Möhren, Reste vom Vortag. Einfach rein, nicht drüber nachdenken.
Tipps und Tricks für gefüllte Spitzpaprika
1. Spitzpaprika nicht ganz durchschneiden.
Nur längs einschneiden wie ein kleines Boot – so bleibt die Form stabil, sieht hübscher aus und läuft beim Backen nicht aus.
2. Hack vorher gut anbraten.
Nicht roh reinfüllen – das gibt später Wasser. Wenn du das Hack schön braun anbrätst, schmeckt’s würziger und du hast weniger Flüssigkeit in der Form.
3. Tomatenmark mitrösten.
Nur kurz, 30 Sekunden, damit es nicht bitter wird. Gibt Tiefe in die Füllung.
4. Füllung ruhig vorher abschmecken.
Rohes Hack ist doof zum Probieren – aber du kannst einen Teelöffel in der Pfanne anbraten und kurz testen. Spart böse Überraschungen.
5. Soße unten und oben.
Erst die Tomatensoße in die Form, dann über die Paprika – so klebt nix an und alles bleibt saftig.
6. Kräuter nicht vergessen.
Frisch gehackt direkt vorm Servieren draufstreuen. Macht optisch was her, schmeckt frischer.
7. Für mehr Biss: Reis al dente lassen.
Wenn du den Reis zu weich vorkochst, wird’s schnell matschig. Gilt auch für Couscous oder Bulgur.
8. Meal Prep tauglich.
Die Paprika kannst du am Vortag vorbereiten, im Kühlschrank lagern und dann am nächsten Tag nur noch backen oder aufwärmen.
9. Kalorien sparen geht easy.
Weniger Reis, mehr Gemüse in die Füllung. Oder gleich auf Blumenkohlreis umsteigen. Schmeckt nicht gleich, aber tut, was es soll.
10. Bleche statt Auflaufform.
Wenn du viele machst oder sie knuspriger willst – leg sie auf ein Blech mit Backpapier und schieb das Ganze ohne Soße in den Ofen. Dann aber etwas Öl auf die Paprika pinseln.
Gefüllte Spitzpaprika – Lite-Version (ca. 280–320 kcal pro Stück)
Was ist anders?
• weniger Hackfleisch
• mehr Gemüse in der Füllung
• kein Reis
• keine Sahne
• leichte Tomatensoße
• Ofen statt viel Öl
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🍴 Zutaten für 4 Stück
4 gelbe Spitzpaprika
200 g mageres Rinderhack
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g fein gewürfelte Zucchini oder Möhren
1 EL Tomatenmark
Paprikapulver Salz Pfeffer
Frische Kräuter
1 TL Olivenöl
1 Dose gehackte Tomaten
1 TL Honig oder Erythrit
Salz Pfeffer Oregano
Optional 1 EL Skyr oder Hafersahne light für die Soße
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🔥 Zubereitung wie gehabt:
Zwiebel Knoblauch und Gemüsewürfel in Öl anbraten
Hack dazu und scharf anbraten
Tomatenmark und Gewürze rein
Paprika aufschneiden und füllen
Tomaten mit Honig oder Erythrit und Gewürzen mischen
Optional 1 EL Skyr für Cremigkeit
Soße drüber
180 Grad Umluft 30 Minuten backen
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⚖️ Kalorien pro Portion (1 Paprika + Soße): ca. 280–320 kcal



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