Kürbis Scherennudeln
- Nadia Lampe
- 17. Sept. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 25. Sept. 2025

Warum immer nur Kürbissuppe, wenn man auch Nudeln daraus machen kann?
Kürbis-Scherennudeln sind ein bisschen Arbeit, aber sie bringen Abwechslung auf den Teller und sehen dazu noch richtig schön aus. Der Kürbis färbt den Teig warm orange, macht ihn leicht süßlich und passt perfekt zu den ersten kühlen Herbsttagen. Gerade weil jeder sofort an Suppe denkt, sind diese Nudeln eine Überraschung und ein Rezept, das hängen bleibt.
Damit es klappt, ein paar Dinge vorweg. Hokkaido oder Butternut eignen sich am besten, weil sie wenig Wasser enthalten. Der Teig ist weicher als normaler Nudelteig – also lieber erst weniger Kürbispüree nehmen und dann nachjustieren. Mit Salbei, Butter und Parmesan serviert, wirken sie klassisch italienisch. Wer es leichter mag, kombiniert die Nudeln mit Gemüse und etwas Joghurt-Zitronensauce. Und nicht zuletzt: Für Fotos sind sie unschlagbar, kräftig orange und perfekt im Herbst-Feed.
Rezept Kürbis-Scherennudeln (für 3–4 Personen)
Zutaten
250 g Mehl (Type 405 oder 550)
1 Ei (M)
120–150 g Kürbispüree (Hokkaido oder Butternut, gegart und püriert)
½ TL Salz
etwas Mehl zum Bearbeiten
Zubereitung
Den Kürbis in Stücke schneiden, weich garen (im Ofen oder Dampfgarer) und fein pürieren. Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben, in die Mitte Ei, Salz und 120 g vom Kürbispüree. Alles mit einer Gabel verrühren und dann mit den Händen zu einem Teig kneten. Wenn er zu fest ist, noch etwas Kürbispüree zugeben, wenn er zu weich ist, etwas Mehl. Den Teig 30 Minuten in Frischhaltefolie ruhen lassen.
Aus dem Teig Rollen formen, davon kleine Stücke abschneiden und zwischen den Fingern oder über den Handballen zu Scherennudeln rollen. Die Nudeln in reichlich Salzwasser 3–4 Minuten kochen, bis sie nach oben steigen, und sofort abgießen.
Dazu passt klassische Salbeibutter mit Parmesan, aber auch ein frisches Joghurt-Zitronen-Topping mit etwas Gemüse funktioniert wunderbar.
Ein Rezept, das zeigt: Kürbis kann viel mehr, als nur Suppe zu sein. Würdest du deine Scherennudeln klassisch mit Butter und Salbei essen oder lieber modern mit einer frischen Sauce?
Tipps & Tricks für Kürbis-Scherennudeln
Tauche die Schere oder das Messer immer wieder kurz in heißes Kochwasser, dann bleibt der Teig nicht kleben und das Schneiden geht leichter.
Wenn der Teig zu weich ist, einfach die Arbeitsfläche gut bemehlen und lieber kleinere Portionen gleichzeitig verarbeiten.
Kürbispüree am besten im Ofen garen statt kochen – dadurch wird es trockener, und der Teig braucht weniger Mehl zum Ausgleichen.
• Für eine gleichmäßig kräftige Farbe den Teig nicht zu lange ruhen lassen, sonst dunkelt er etwas nach.
• Die Nudeln nach dem Kochen sofort in Butter oder Sauce schwenken – sonst kleben sie schnell Leichte Version
Wer die Scherennudeln etwas kalorienbewusster genießen möchte, kann den Teig auch ohne Ei ansetzen. Dann braucht es etwa 180 g Kürbispüree auf 250 g Mehl, dazu ½ TL Salz. Der Teig wird etwas weicher, aber lässt sich genauso formen. Pro Portion (ca. 200 g gegarte Nudeln) liegt man dann bei rund 280–300 Kalorien – ohne Sauce. Mit einem leichten Joghurt-Zitronen-Topping bleiben selbst komplette Mahlzeiten unter 450 Kalorien.



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